Zum Hauptinhalt springen

Arbeitsablauf

Die Arbeit an einem Agent verläuft in einem wiederkehrenden Zyklus: ändern, testen, messen, aktivieren, beobachten. Diese Seite zeigt die Reihenfolge und verweist für jeden Schritt auf die Seite, die ihn ausführlich beschreibt.

Der Grundsatz dabei: Änderungen passieren nie an der aktiven Version. Die aktive Version bedient die Benutzer:innen und bleibt unangetastet, bis eine neue Version geprüft ist.

1. Neue Version anlegen

Legen Sie eine neue Version an — in der Praxis meist als Kopie der aktuell aktiven Version, damit Sie auf einem funktionierenden Stand aufbauen und nur die gewünschte Änderung vornehmen. Eine leere Version ist vor allem für einen Neuanfang sinnvoll.

Versionen verwalten

2. Version konfigurieren

Nehmen Sie Ihre Änderungen in den Tabs der Version vor: Systemnachrichten, Datenquellen, Flow, Benutzeroberfläche sowie die Einstellungen zu Compliance, Qualität, Datenschutz und Sicherheit.

Ändern Sie pro Version möglichst nur eine Sache. Bringt eine Version mehrere Änderungen gleichzeitig, lässt sich später nicht mehr zuordnen, welche davon ein Ergebnis verbessert oder verschlechtert hat.

Konfiguration · Flow

3. Im Playground testen

Testen Sie die Version im Playground, solange sie noch ein Entwurf ist. Hier prüfen Sie schnell und ohne Auswirkung auf den Produktivbetrieb, ob die Änderung überhaupt greift und ob typische Fragen sinnvoll beantwortet werden.

Playground

4. Evaluierungslauf durchführen

Der Playground zeigt Einzelfälle, ein Evaluierungslauf prüft den gesamten Fragenkatalog. Erst dadurch wird sichtbar, ob Ihre Änderung an anderer Stelle etwas beschädigt hat — genau die Regressionen, die im manuellen Test niemand bemerkt.

Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Lauf der bisherigen Version, nicht mit einem absoluten Wert.

Evaluierungsfragen · Evaluierungsläufe

5. Version aktivieren

Setzen Sie die Version aktiv. Die bisher aktive Version wird dabei automatisch auf „Inaktiv" gesetzt und bleibt erhalten — treten im Betrieb Probleme auf, genügt ein Rollback auf diese Version.

Versionen verwalten

6. Echte Konversationen beobachten

Nach dem Go-Live zählt, was Benutzer:innen tatsächlich fragen — Formulierungen, die im Fragenkatalog fehlen, tauchen erst hier auf. Was Sie dabei lernen, wird zu neuen Evaluierungsfragen, zu ergänztem Wissen oder zur nächsten Version und beginnt den Zyklus von vorn.

Die Auswertung realer Konversationen liegt in den Chat-Protokollen und ist standardmäßig eine Workspace-Admin-Berechtigung. Als Editor:in haben Sie darauf möglicherweise keinen Zugriff — stimmen Sie sich in diesem Fall mit dem Workspace-Admin ab, statt diesen Schritt zu überspringen. Negatives Feedback ist der wertvollste Input für die nächste Runde.

tipp

Halten Sie im Versionsnamen fest, wann und wozu eine Version entstanden ist (z. B. „2026-03-15 Websuche aktiviert"). Bei einem Rollback ist das die Information, die Sie brauchen — siehe Agent Versionierung.